Israel. Die antisemitische Szene bis Anfang des 21. Jahrhunderts

Die israelische Einwanderungspolitik und die Folgen
trend onlinezeitung 7-8/03, 29. Juni 2003

"Neo-Nazis im jüdischen Heimatland" Neo-Nazis in the Jewish homeland. 

In Israel häufen sich antisemitische Ausschreitungen. In den Städten treiben sich Skinheads herum, und im Internet tummeln sich Hitlerfans, die zur Gewalt gegen Juden aufrufen. Dieses im ersten Augenblick verblüffende Phänomen versteht man besser, wenn man die jahrzehntelange großzügige Einwanderungspolitik der israelischen Regierung kennt.

Die Berichterstattung der ARD über den Glaubenskrieg in Mumbai

 Artikel vom 27. November 2008, Links aktualisiert

Chabad Rabbi Israel Kozlovsky stands alongside a memorial 
etched with names of 176 people who lost their lives in the 26/11 attacks in 2008

11 years after 26/11, Nariman House opens doors to the public
Previously closed to those outside the faith, it is now open to all

Während der Fernsehsender CNN die ganze Nacht, vom 26. auf den 27. November 2008, live von den Orten des Geschehens berichtet, mit Interviews, mehreren Korrespondenten sowie mit von Mobiltelefonen gelieferten Amateuraufnahmen, die ich bis 4:30 Uhr schaue und höre, bis ich schlapp mache, nicht aber CNN, bietet das Erste in den 15 Uhr-Nachrichten den seit März 2008 im 1400 Kilometer von Mumbai entfernten Neu Delhi tätigen Korrespondenten Markus Gürne an, der von dort nichts anderes berichtet als das, was man inzwischen nicht nur bei CNN, sondern in allen Zeitungen, und auf allen Blogs finden kann. Was sollte der arme Mann anderes tun? Seinen Kommentar hätte ich ebenso abfassen können.

Die USA lieben die muslimischen Glaubenskämpfer aus Xinjiang

Artikel vom 15. Dezember 2001. Links aktualisiert am 1. Juli 2006 und am 24. März 2022


Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich einmal mehr ausschütten vor Lachen. SpiegelOnline macht im Camp Iguana von Guantánamo fernsehende Uiguren aus, die auf ihren Flug in die Freiheit warten, aber: Ilsebilse, keiner will se, obgleich die USA sie von jedem Terrorverdacht freisprechen. Tja, ein so kurzes Gedächtnis haben die meisten Staaten nicht, sie differenzieren auch anders als die US-Regierung zwischen Terroristen und Freiheitskämpfern. Wat dem inen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall.

Dank und Wünsche der Muslime zu Weihnachten und zum Neuen Jahr 2008

Artikel vom 1. Januar 2008. Links aktualisiert. Mit Ergänzung, was der Islam wirklich lehrt. 


Was der ehemaligen DDR ihre Jahresendflügelpuppen, das ist den europäischen Medien die Jahresendberieselung mit Beiträgen zum Thema "Islam ist Frieden" und "Islam und Christentum haben so viel gemeinsam". Bach und Beethoven würden vor Neid erblassen ob der Variationen, zu denen die Medien fähig sind, die beiden Religionen einander nahezubringen. Dabei läuft es immer darauf hinaus, das Christentum dem Islam zu unterstellen und die Nichtmuslime zu belehren und schließlich dem Islam zu unterwerfen; aber das merken die Medien nicht. Sie meinen's gut. Zwei Beispiele, aus dem Figaro und aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, mögen es dokumentieren.

Der Antisemitismus in Frankreich: ein Krebsgeschwür

Artikel vom 1. und 4. Juli 2005, erweitert und einige Links aktualisiert, am 13. und 14. Juli 2021



"Emmanuel Macron empfängt im Élysée-Palast Edgar Morin, an seinem 100. Geburtstag"
Emmanuel Macron reçoit à l'Elysée Edgar Morin, le jour de ses 100 ans
La Rédaction, avec AFP, Paris Match, 9 juillet 2021

Deutsche Leser sollten wissen, mit wem sich der Staatspräsident gemein macht. Einen solchen Israelfeind zeichnet der Staatspräsident, am Nationalfeiertag, persönlich aus mit dem höchsten Orden der Ehrenlegion, überhaupt dem höchsten Orden Frankreichs, dem Großkreuz! 👿

"The recent decision by a French court against Le Monde for publishing an op-ed article which it ruled defamed Jews is but one example of the new form of anti-Jewish sentiment taking root in Europe", beginnt Abraham H. Foxman, der Nationale Direktor der Anti-Defamation League der USA, am 27. Juni 2005 einen Brief an den Herausgeber der "New York Times", über die Verbreitung des Antisemitismus in Europa.