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Vorstadt-Intifada - "Allah Houakbar !" Paris brennt


Aus gegebenem Anlaß [des Todes von Nahel Merzouk, 27. Juni 2023] noch einmal die Geschehnisse vom Herbst 2005, und wie es, am 5. November 2005 und 27. November 2007, aussieht:
Update, vom 4. und 10. Juli 2023
In Frankreich wird für die Familie des Todesschützen gesammelt, und die Linken sind empört.
Azouz Begag, ex-Minister und CNRS-Forscher: "Dieses Mal ist das vollständig getrennt vom Islam."
Auf einer ganzen Seite des Figaro erklärt Guillaume Perrault, daß niemand was sehen wollte. 👿

Dank und Wünsche der Muslime zu Weihnachten und zum Neuen Jahr 2008

Artikel vom 1. Januar 2008. Links aktualisiert. Mit Ergänzung, was der Islam wirklich lehrt. 


Was der ehemaligen DDR ihre Jahresendflügelpuppen, das ist den europäischen Medien die Jahresendberieselung mit Beiträgen zum Thema "Islam ist Frieden" und "Islam und Christentum haben so viel gemeinsam". Bach und Beethoven würden vor Neid erblassen ob der Variationen, zu denen die Medien fähig sind, die beiden Religionen einander nahezubringen. Dabei läuft es immer darauf hinaus, das Christentum dem Islam zu unterstellen und die Nichtmuslime zu belehren und schließlich dem Islam zu unterwerfen; aber das merken die Medien nicht. Sie meinen's gut. Zwei Beispiele, aus dem Figaro und aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, mögen es dokumentieren.

Der Antisemitismus in Frankreich: ein Krebsgeschwür

Artikel vom 1. und 4. Juli 2005, erweitert und einige Links aktualisiert, am 13. und 14. Juli 2021



"Emmanuel Macron empfängt im Élysée-Palast Edgar Morin, an seinem 100. Geburtstag"
Emmanuel Macron reçoit à l'Elysée Edgar Morin, le jour de ses 100 ans
La Rédaction, avec AFP, Paris Match, 9 juillet 2021

Deutsche Leser sollten wissen, mit wem sich der Staatspräsident gemein macht. Einen solchen Israelfeind zeichnet der Staatspräsident, am Nationalfeiertag, persönlich aus mit dem höchsten Orden der Ehrenlegion, überhaupt dem höchsten Orden Frankreichs, dem Großkreuz! 👿

"The recent decision by a French court against Le Monde for publishing an op-ed article which it ruled defamed Jews is but one example of the new form of anti-Jewish sentiment taking root in Europe", beginnt Abraham H. Foxman, der Nationale Direktor der Anti-Defamation League der USA, am 27. Juni 2005 einen Brief an den Herausgeber der "New York Times", über die Verbreitung des Antisemitismus in Europa. 

Boykottaufrufe gegen Israel unrechtmäßig

Artikel, vom 21. Juli 2009

Israel hat einen wichtigen Sieg vor einem internationalen Gericht errungen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigte am vergangenen Donnerstag ein französisches Urteil, dem zufolge es unrechtmäßig und diskriminierend sei, zum Boykott israelischer Güter aufzurufen. Das Gericht entschied mit 6 zu 1 Stimmen, dass das Verbot von Boykottaufrufen gegen israelische Güter keine Verletzung der Meinungsfreiheit darstelle.

Arnaud Lagardère will alleiniger Präsident von EADS werden

Artikel, vom 30. Juni 2007, mit Updates [ergänzt und Links aktualisiert, 3. Januar 2021]

Vor dem geplanten Treffen von Nicolas Sarkozy und Angela Merkel mit den Verantwortlichen der privaten Großaktionäre der EADS, der Gruppe des Arnaud Lagardère und Daimler-Chryslers, rauchen in Frankreich die Köpfe, wie EADS unter Berücksichtigung des französisch-deutschen Gleichgewichts im Management zu einem normalen Unternehmen werden könnte. Um EADS herum herrschten diesbezüglich Psychodramen, meint Le Figaro, am 29. Juni 2007 [nicht mehr online].

Nouveau psychodrame autour d'EADS. Par Véronique Guillemard et Yann Le Galès. 
Le Figaro, 29 juin 2007

Ausgewählte Weisheiten vom Schaf. Chronologisch absteigend!


Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache. Hanns Joachim Friedrichs 

Bundesbank-Präsident Axel Weber ist nicht auf der gleichen Wellenlänge wie Frau Merkel, also wird er rausgemerkelt. Kamikadze

Von Weisungen der Bundesregierung ist die Bundesbank unabhängig. Ihr Status ist somit vergleichbar mit dem des Bundesverfassungsgerichts. Weisheit der Gründer der Bundesbank

Für noch skandalöser halte ich, dass der Bundespräsident, der über die Abberufung Sarrazins neutral entscheiden soll, sich vorher schon äußert und die Bundesbank ermuntert, tätig zu werden. Ehrhart Körting, SPD-Innensenator von 2001 bis 2011

Für am allerskandalösesten halte ich, daß Angela Merkel sich als Kanzlerin aller Türken versteht. Weisheit von mirrr!

Somalia. Islamische Piraten im Meta-Glaubenskrieg

 Artikel vom 25. November 2008, mit Updates [einige Links aktualisiert!]

In meinem Artikel Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft, schreibe ich, die Piraterie habe ihre Rechtfertigung im Islam. Die Kritik auf einigen Blogs ist heftig, als ob ich bei allem und jedem auf den Islam käme: Schlechtes Wetter heute? Ja, das kommt vom Islam. (1)

Es nutzt nichts, daß ich das Zitat des Sidi Haji Abdul Rahman Adja, Botschafter Tripolitaniens in London, aus dem Jahr 1786 bringe; er erklärt den staunenden Botschaftern der jungen USA in Frankreich und England Thomas Jefferson und John Adams die Zusammenhänge zwischen dem Islam und der Piraterie, sie seien auf den Gesetzen des Propheten gegründet, daß es in ihrem Koran stünde, daß alle Nationen, die nicht ihre Herrschaft anerkannt hätten, Sünder seien, daß es ihr Recht und ihre Pflicht sei, Krieg gegen sie zu führen, wo immer man sie finde, und zu Sklaven alle zu machen, die sie gefangen nehmen könnten, und daß jeder Muslim, der im Kampf fiele, sicher sei, ins Paradies einzugehen.

Offener Brief an Fräulein Krüger, Bundeszentrale für politische Bildung

Artikel, vom 14. November 2010

Sehr geehrtes, liebes Fräulein Krüger,

Sie sprechen mir aus der Seele! Ich kann gar nicht schnell genug begeistert sein, es reißt mich aus dem Frack!

Wie bemerkt schon Hera Klitoris zu recht: panta rhei. Es dauert 
2 500 Jahre, bis auch die Bundesregierung in die Strömung gerät und die durchgängige Berücksichtigung der Gleichstellungsfrage, zu deutsch Gender Mainstreaming, nicht auf die starren Kategorien Mann/Frau, sondern auf das flexible Geschlecht ausweitet. Geschlechtervielfalt gibt's heute, nicht mehr zwei, in denen eine Minderheit unserer Gesellschaft hin&wieder hin&herwichselt, sondern viele, viele, viele. (1)

Justiz und Medien Frankreichs im Dienst der Politik des Jacques Chirac

Artikel vom 2. November 2006 [Links nicht aktualisiert]

Ausgegraben aus Anlaß der Aufregung über die Benennung von Éric Dupond-Moretti zum Justizminister, 6. Juli 2020

Artikel 64 der Verfassung Frankreichs schreibt fest, daß der Staatspräsident Garant der Unabhängigkeit der französischen Justiz ist, unterstützt wird er dabei vom Conseil Supérieur de la Magistrature, dem Hohen Rat der Richter und Staatsanwälte. Selten so gelacht! (1)

Premierminister François Fillon lehrt die Muslime den Islam

Artikel vom 29. Juni 2010 [Links aktualisiert]


Wer noch nicht genug hat vom islamisierten Frankreich, von Islamkonvertiten in der Fußballnationalmannschaft, von muslimischen Speisevorschriften in Schulen und Kindergärten, von durch Araber und arabischstämmige Franzosen gelenkte Palästinasolidarität, von polygamen Niqab-Trägerinnen, der befasse sich nun mit der angeblich laizistischen Politik der französischen Republik. Il n'en est rien, nichts davon, auch sie folgt dem Islam!

Algerien. Der 100. Jahrestag des Dekrets Crémieux. Dokumentation

Dokumentation, vom 24. November 2010. Neu aufgelegt zum 150. Jahrestag!

Das Jahr 1830 hat den Beginn der Eroberung Algeriens durch die französischen Truppen und den Einbruch Frankreichs in das Leben des algerischen Judaismus gekennzeichnet, der sich bald direkt auf die Geschichte dieser Nation aufgepfropft fand. Umgehend folgten dieser Aufpfropfung Erscheinungen des Abstoßens; aber wenn sie auch die fast vollständige Trennung der Juden von der früheren islamisch-osmanischen Umwelt brachte, führte sie nicht zu ihrer klaren Assimilation an die französische Wesenheit. Die Identität des algerischen Judaismus besteht aus drei vorherrschenden Elementen - jüdisch, algerisch und französisch - die, weit entfernt, einander auszuschließen oder sich zu widersprechen, trotz in jedem einzelnen zu erkennender Lückenhaftigkeit oder Unzulänglichkeit in eine Bewegung der gegenseitigen Wertschätzung einbezogen worden sind. (1)

Jacques Chirac und François Bayrou, der José Bové für Führungskräfte

Artikel vom 12. März 2007 [Links aktualisiert, und schöne Bilder angefügt!]


Am Sonntag, 11. März 2007, zur besten Sendezeit hält Jacques Chirac eine vor- oder drittletzte Rede an die Nation, der er mitteilt, daß er nicht zur Kandidatur antrete für ein drittes Mandat. Der großartige Schauspieler hält Elogen an sein Land, das nicht endet, die Welt in Erstaunen zu versetzen. Das kann man sagen, wenn er es auch anders meint, als es im Rest der Welt wahrgenommen wird. Die strategischen, politischen und wirtschaftlichen Mißerfolge, die besonders seine zweite Amtszeit auszeichnen, gehen unter in Je vous aime, und mancher Berliner erinnert sich an die etwas verbogen kolportierten Worte des Erich Mielke, vom 13. November 1989: Ich liebe euch doch alle! 

Walter Benjamin allein unter den Wenigen und den Vielen ...

Artikel vom 29. April 2004 / 2. Januar 2006 [Links aktualisiert! 😁]

"Walter Benjamin (1892 - 1940) ist einer jener großen Denker, die erkannt haben, daß das Vertrauen auf das kulturelle Erbe allein nicht genügt, um es vor der Barbarei zu bewahren, und daß, so widersprüchlich es auch klingen mag, allein jener naive, einst aus der Aufklärung hervorgegangene Optimismus in der Lage ist, seinen Fortbestand zu sichern."

Unter diesem Motto wird Walter Benjamin 1999 in Düsseldorf vorgestellt als ein deutscher Jude, der sich schon früh mit seinem kulturellen Erbe, dem Judentum, auseinandersetzt, und der es schon seiner jüdischen Herkunft wegen als seine Aufgabe betrachtet, die Entwicklung der jüdischen Kultur voranzutreiben.

El Oro de Canfranc

Portugal, Spanien und die Schweiz im Schein des Nazigoldes

Artikel vom 22. September 2004 [Links aktualisiert!]


Nach fast fünfzigjährigem Bau, dessen ersten Spatenstich noch der Bourbonenkönig Alfonso XII., "El Pacificador", im Jahre 1882 tut, wird am 18. Juli 1928 von seinem Nachfolger König Alfonso XIII. und dem Präsidenten Frankreichs Gaston Doumergue im Beisein des seit dem 13. September 1923 als Militärdiktator herrschenden Generals Miguel Primo de Rivera y Orbaneja in den Zentralpyrenäen die französisch-spanische Bahnlinie Pau-Canfranc und eine Bahnstation mit einem bombastischen Bahnhofsgebäude eröffnet: Canfranc. El Túnel de Somport, ein Eisenbahntunnel von fast acht Kilometern Länge, verbindet Spanien und Frankreich. Ein Vertrag zwischen den beiden Staaten bestimmt, dass der Bahnhof doppelte Nationalität hat, obgleich sich der Tunnel auf spanischem Boden befindet. Diese doppelte Nationalität wird im Zweiten Weltkrieg große strategische Bedeutung erlangen; denn die Bahnstation wird Umschlagplatz für Handelsgüter jeder Art zwischen Spanien und Europa, vor allem für den Handel mit Wolfram und Gold zwischen Deutschland, der Schweiz, Spanien und Portugal.

Lisa Fittko: Mein Weg über die Pyrenäen. Erinnerungen 1940/41

Fundsachen vom 25. März 2005 [Links aktualisiert]

Wenn man mich heute fragt, wie Frankreich damals die jüdischen und politischen Emigranten behandelt hat, wie die Franzosen sich uns gegenüber benommen haben, weiß ich keine Antwort. Frankreich - welches Frankreich? Die Franzosen - wer ist das?

Ich weiß, daß wir in den Augen der französischen Behörden lästige Fremde waren, die man sich vom Leibe halten mußte; daß sie uns für schädlich hielten, weil wir Frankreichs Beziehungen mit Nazi-Deutschland gefährden konnten. Tausende von Emigranten waren gezwungen, sich illegal durchzuschlagen. Für uns gab es keine Arbeitserlaubnis, wir hatten keine Rechte, nicht einmal heiraten durften wir.

Berlin. Patrick Saint-Paul und Konnopke´s Imbiß

Artikel vom 5. Mai 2010 [Links nicht aktualisiert!]

Seit der Korrespondent des Figaro Patrick Saint-Paul, früher Jerusalem, heuer Berlin, keine unbewiesenen und halbwahren Behauptungen mehr über den Hebräerstaat (Israel) und die schiitische Organisation (Hezbollah) verbreiten kann, ist nicht mehr viel mit ihm los. Selten liest man von ihm; denn so häufig ist´s ja nicht, daß Benjamin Netanyahu oder ein anderes seiner Haßobjekte die Berliner mit einem Besuch beehrt, und er wieder zur vollen Form auflaufen kann. (1)

Wenn Sarko siegt, gibt es Krieg?


Artikel vom 22. April 2007 - erweitert im Bereich der Anmerkung 8 um die Auswertung des wunderbaren Artikels der Humanité, vom 28. Oktober 2006 [einige Links aktualisiert]

Am Tag vorm ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich schickt mir ein Freund aus Paris einen aus SpiegelOnline übernommenen Artikel der Netzeitung "Wenn Sarko siegt, gibt es Krieg". Diese und weitere Artikel ähnlichen Informationsgehaltes bekommt man geboten, wenn man die Druckfunktion des Artikels betätigt. An den Überschriften bereits kann man sehen, wo das Herz der Autoren schlägt, links: Sarkozy will Justiz von Chirac fernhalten, mit dem kleinen letzten Satz, daß der Kandidat die Meldungen dementiere. Das macht aber der Netzeitung nichts, die Überschrift bleibt. (1)

Vorstadt-Intifada - "Allah Houakbar !"


Artikel vom 5./11. November 2005 [Links nicht aktualisiert}

Aus gegebenem Anlaß noch einmal die Geschehnisse vom Herbst 2005, und wie es heute aussieht:

Zum Unfallhergang wurde jetzt bekanntgegeben, dass die Jugendlichen dem Streifenwagen die Vorfahrt genommen hatten und die Polizisten keine Chance hatten, “die heranrasenden Jugendlichen” zu sehen, schreibt Beate Klein auf PI. (1)

"Heute wollen sie das Rathaus anzünden," sagt er und zeigt zum Ort, das habe er jedenfalls gehört. Er hat einen Garagenplatz für sein Auto, sonst, glaubt er, wäre es vielleicht schon angezündet. "Sie nutzen jeden Vorwand für Krawall." Was passiert sei, sei ihnen völlig egal. Geplündert hätten sie auch. Drüben beim Juwelier. Dann sagt er das Wort, mit dem sich Nicolas Sarkozy vor zwei Jahren in den Vorstädten von Paris viele Feinde aber auch viele Freunde gemacht hat. "Racaille". Gesindel, Gesocks, Pack, schreibt Lutz Meier aus Paris. (2)

Der Effekt Dieudonné - weitere rassistische Agressionen gegen Juden


Artikel vom 6. März 2006 [Links nicht aktualisiert]

Was bereits bei den Novemberkrawallen in den Vorstädten Frankreichs zu beobachten ist, jetzt wird es immer offensichtlicher: Die afrikanisch- und die arabisch-stämmigen muslimischen und nicht-muslimischen Immigrantensöhne verstehen sich bestens. Auch einige junge europäisch-stämmige Konvertiten sind willkommen; denn der Islam und der Haß gegen die Juden vereint sie alle. Da gibt es keine rassistischen Unterschiede. Ist einer Muslim, so gehört er zur Ummah, haßt einer die Juden, ist das eine gültige Eintrittskarte in die Gruppe. Die Gang der Barbaren des Youssouf Fofana zeigt es deutlich.

Überwunden sind die Zeiten, da Araber auf Afrikaner hinabsehen, es herrscht Gleichberechtigung. Im Kampf gegen die Juden sind alle gleich.

Die Politik des Jacques Chirac ist am Ende

Artikel vom 12. Juli 2005 [Links nicht aktualisiert]

"CE SITE A POUR VOCATION D´APPELER A LA DÉMISSION DU CHEF DE L´ÉTAT". Diese Site stellt sich die Aufgabe, den Staatschef zum Rücktritt aufzurufen, beginnt der "Appell des 18. Juni. Chirac Rücktritt". Eine entsprechende Petition kann angeklickt werden. Dort sind die politischen Fehler des Staatspräsidenten Jacques Chirac in neun Punkten aufgelistet: (1)